Auf der Suche nach dem verlorenen Effekt #2

Die Ergebnisse des ersten Schätzmodells:

M1

Ich konnte also die Daten von 4156 Schülern aus 200 Schulen analysieren. Der parentale sozioökonomische Index (HISEI) wirkt sich positiv auf die Lesekompetenz der Schüler aus.

Die durchschnittliche Klassengröße der Schulen (CLSIZE) hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Lesekompetenz der Schüler: je größer die Klassen, desto größer die Lesekompetenz der Schüler.

Jedoch ist der Kontext-Effekt der Klassengröße auf die Lesekompetenz theoretisch-substantiell nicht erklärbar! D.h.: im theoretischen Modell hat die Klassengröße keinen direkten Einfluss auf die Lesekompetenz. Daher muss auch das Schätzmodell in dieser Hinsicht angepasst werden.

Eine derartige Modellanpassung kann darin bestehen, einen Mediator zu finden, welcher den Effekt der Klassengröße an die Lesekompetenz vermittelt, sodass Klassengröße also indirekt auf die Lesekompetenz wirkt. Die Zusammenhänge von Klassengröße und Mediator, sowie von Mediator und Lesekompetenz, sollten dann aber auch theoretisch erklärbar sein. Wir wollen hier als Mediator ein Persönlichkeitsmerkmal der Schüler – nämlich Prüfungsangst (ANXTEST) – verwenden.

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