Auf der Suche nach dem verlorenen Effekt #5

Watson! Beruhigen Sie sich! Wenn Sie bitte das für deduktives Denken erforderliche Minimum Ihrer kognitiven Ressourcen von Ihrer hysterischen Entrüstung entbinden und für unseren Fall freigeben, werden Sie zu dem selben Schluss wie Lestrade nach seinem zweiten Kaffee kommen müssen: Ein Effekt kann nicht verschwinden; man kann ihn nicht verlieren.

Ich habe noch nie bemerkt, dass Lestrade Kaffee…

Das war eine Metapher.

Nun, zunächst war der Effekt da, jetzt ist er nirgendwo mehr zu sehen. Wo also, meinen Sie, ist der Effekt? Es fällt mir doch schwer, hier kein Verschwinden zu sehen.

Denken Sie logisch, Watson. Schließen wir zuerst das aus, was unmöglich ist. In dem, was dann noch übrig ist – wie unwahrscheinlich es auch sein mag – muss die Wahrheit liegen. Ein Effekt kann nicht vollständig einfach so verschwinden. Da wir einen Effekt gesehen haben, muss er also noch da sein.

Er ist aber nicht mehr da.

Dann haben wir vielleicht keinen Effekt gesehen.

Ich habe einen Effekt gesehen.

Sicher? Sind Sie sich absolut sicher?

Ja.

Irgendetwas stimmt hier nicht, Watson.

Also…

Seien Sie still! Ich habe eine Idee – aber ich weiß nicht, wie ich sie Ihnen mitteilen kann, so, dass Sie es auch verstehen.

Sie könnten dafür meine infantile Zug-Streckensperrung-Analogie verwenden.

Ja! …

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